Johannes Zemanek

Name:
Johannes Zemanek

geboren am:
15. Oktober 1988

Beruf:
Diplomstudent der Rechtswissenschaften und Psychologie
Bachelorstudent der Philosophie

Bisherige Rollen:
Deveraux (in Stage Door, EDG19 2007)
Martin Roebock (in Teechers, EDG19 2008)
The Old Watch (in Bottom’s Dream, EDG19 2009)
John, The Curator und D’Hemelin (in Grand Guignol, aWanti Elefanti 2010)

Johannes Zemanek über …

… seine erste Bühnenerfahrung:
Ich war damals das erste Mal in einer Theatergruppe und vollkommen grün hinter den Ohren. Ohne eine wirkliche Ahnung davon zu haben worauf ich mich hier einließ nahm mich die Theater Gruppe EDG 19 der Christine Zeiler mit offenen Armen auf. Fast lässig bereitete ich meine Rollen vor, sog das Vorbereitungsfieber der ganzen Truppe in mich auf, wobei ich aber selbst ziemlich unaufgeregt blieb. Das war eher ungewöhnlich für mich und sollte sich schlussendlich auch rächen. Bei meiner ersten Aufführung  ging ich voller Eifer zur Bühne um einen glänzenden Auftritt hinzulegen. Da passierte es. Mein Herz rast, ich höre jeden einzelnen Schlag, der mir bis in den Kopf steigt. Schweiß bricht aus, ich zittere. Ich mache den Mund auf und … Gott sei Dank, die auswendig gelernten Sätze strömen aus meinem Mund, ohne dass ich viel dazu tun musste. Einigermaßen zufrieden mit meinem Auftritt und überglücklich meinen ersten Auftritt über die Runden gebracht zu haben, kamen mir hinter der Bühne meine Schauspielfreunde entgegen und rufen mir entgeistert zu, dass ich den Namen meiner Rolle verwechselt hätte, aber dass eh alles in Ordnung wäre, da mein Gegenpart auf der Bühne gut reagiert hatte und sich mit dem Namen meiner Rolle vorgestellt hatte. Ich hatte davon nichts mit bekommen.

Heute passiert mir so etwas nicht mehr. Ich musste mich zwar in meinen Rollen auch nicht mehr vorstellen, aber nun bin ich immer vor und nicht bei den Aufführungen aufgeregt.

… seine Gedanken zum Theater/Schauspiel:
Theater ist etwas absolut menschliches. Es hat weder den Zweck jemanden am Leben zu erhalten – auch wenn manch einer ohne Theater nicht leben könnte –  noch lässt sich wirklich gut Geld damit verdienen. Theater ist weder wirtschaftlich notwendig noch sozial unabdingbar.
Theater bereichert  einzig und allein den Menschen, sein Denken, sein Fühlen, sein Sein und das nie für sich alleine.